Sonntag, 26. August 2007

Einfach fantastisch

... betrunken, von einer Flasche Baylies-Derivat sitze ich nun hier, kann den Monitor kaum noch erkennen und freue mich. Das letzte Wochenende war so fantastisch... ich habe oft davon geträumt und es mir ausgemalt, wenn einige meiner Besten Freunde hier sein werden, wir lecker essen und in meiner neuen Wohnung mit der kleinen Tochter spielen, bei gutem Wetter vielleicht sogar in den Hinterhof gehen.

Jetzt ist es 19:00Uhr und Silke ist gerade gegangen, nachdem wir noch ausfühzrlich über allen möglichen Scheiß gequasselt haben.

Angefangen hat das Wochenende eigentlich am Freitag, als sie mich um 14Uhr von der Arbeit abgeholt hat. Kaum saß ich im Wagen, damit wir die 2 Blöcke weiter zum Türkenmarkt fahren können, da brach ein Gewitterguß los, der seinesgleichen suchte. Trotz Regen konnte ich es nicht lassen sie zum Aussteigen zu überreden. Ich gab ihr den Schirm, wir krämelten unsere Hosenbeine hoch und streunten los um Massenweise Oberginen, Maiskolben, Mangos, Oliven und was wir sonst noch brauchen konnten einzukaufen.
Wir gönnten uns noch beim Afrikanischen Essensstand Erdnuss-Hähnchen, dass zwar nicht wirklich nach Erdnuss schmeckte, dennoch aber gut und schmunzelten über und mit einer Brasilianerin, die uns erzählte wie viel Unfreundlicher Berlin doch im Vergleich zu Hamburg sei.

Silke war auch der erste Besucher, der an diesem Abend in meine Wohnung einkehrte. Ihr folgten Opti-Ben und Nicky. Jörn, Jessi und Dirk, die ich eigentlich als die ersten erwartet hätten meldeten sich, sie haben im Stau gestanden. Ich befürchtete schon Jörn würde schlechte Laune haben, aufgrund der langen fahrt und er käme nach Familie C. Denn er hatte das Babybett für Baby Yo dabei. Jörn kam aber noch kurz vor Diana, Chris und Yolanda. Sie schlief schon in den Armen ihres Papas und 2 Stunden später als üblich kam sie erfolgreich in die Heia. Dirk und Jessica kamen gerade an als ich ihnen hinterhertelefonieren wollte, um sie zu bitten anzurufen um eingelassen zu werden und nicht zu klingeln, damit sie Yo nicht wecken.
Trotz Klingel weckten sie Yo nicht und auch wir schafften dies nicht, trotz lauter, fröhlicher Gespräche an diesem Abend.

Die Ganze Woche Über war ich zuvor gestresst gewesen und auch jetzt hatte ich noch Angst davor ich würde an diesem Wochenende vor Müdigkeit zusammenklappen. Aber am nächsten Morgen hörte ich um ca. 8:30Uhr Yo als erste. (Jörn hatte mich zuvor mit dem üblichen Nasenstupser und den Worten "Ich bin wach" geweckt. (Aufgrund meines gestressten Gemütes hatte ich aber eh schon seit 6 nicht mehr wirklich geschlafen.))

Als ging ich, als Yo nach ihrer Mama rief rüber. Ich dachte mir, vielleicht könne ich ihrer Ma noch ein Paar Stündchen mehr Schlaf gönnen und mehr als sie danach wecken könne es nicht. Entweder fange sie an zu schreien weil sie alleine war oder weil ich sie erschreckt habe. Nichts dergleichen geschah. Die Kleine guckte sich im Arbeitszimmer in dem ihr Bett aufgebaut war um und freute sich offensichtlich mich zu sehen. Sie zeigte mir ihren aufziehbaren Bären und das er Musik mache. Kaum hatte ich sie aus dem Schlafsack befreit und aus dem Bett gehoben, klammerte sie sich an meinen Arm. An Absetzen war nicht mehr zu denken.
Ihre Eltern schliefen noch friedlich, also ging ich mit ihr zum lesenden Jörn ins Schlafzimmer, wo sie sich, an meiner Halskette spielend in meinen Arm kuschelte. So verbrachten wir noch min. eine halbe Stunde.

Schön war, dass ihre Eltern sich sichtlich über das Ausschlafen, noch mehr aber, dass Yo sich von einem anderen als ihnen hatte beim Aufstehen helfen lassen ohne Theater zu machen, freuten.

Wir beschlossen, da das Wetter traumhafte Züge annahm draußen im Hinterhof zu frühstücken. Unter Bäumen, mit Teppichen und Decken bewaffnet, Eimerchen und Löffel für Yo und die Sandkiste, machten wir uns auf. Es war toll, die Temperaturen warm, der Schatten des Hauses und der Bäume schütze uns vor der Sonne und Yo spielte während wir vor fröhlichen Gesprächen und Witzchen aus der guten Laune kaum noch heraus kamen.

Wir Mädels wollten noch schnell einen Einkaufsbummel erledigen. Danach zurück hatten die 3 Männer Yo einen Eimer mit Wasser besort. Sie plantschte und Matschte also fröhlich umher, während die 3 über alles Mögliche redeten.


Der Nachmittag verlief ruhig. Wir kamen leider nicht dazu das DSA-Spiel anzufangen, da Yo Mittagsschlaf dringend nötig hatte und wir eigentlich draußen Spielen wollten. Nach diversen Nickerchen verlegten wir den gemeinsamen Tag nach drinnen. Ich machte Essen, bei dem mir Diana und Dirk sehr halfen. Yo wurde noch in die Badewanne gesteckt und als Chris sie erfreulich schnell zum schlafen gebracht hatte, begannen wir mit einem spannenden Abend DSA.

Unsere Charaktere kämfpten sich durch die Wüste, nach dem Kampf mit einem üblen Schwarzmagier schwer angeschlagen, auf der Suche nach einem alten Zwergengrab. Wir trafen auf fast jede Klische-Chimere, die man sich denken konnte, doch Jörn hatte eine tolle, spannende Story vorbereitet, so dass ich es kaum erwarten kann wann es weiter geht.

Am Sonntag mischte sich Yo früher in meine Träume und ich merkte, dass die Geräusche der Träume real waren. Obwohl ich mir vorgenommen hatte die Kleine heute ihren Eltern zu überlassen konnte ich es einfach nicht übers Herz bringen sie eventuell unglücklich zu machen indem man sie zu lange alleine lies.

Ich sah also nach dem Rechten.

Sie aber war nicht mehr im Reisebett, sondern krabbelte auf ihren Eltern herum, die übrigens meinte unser neues Schlafsofa sei hervorragen. Jessi war auch schnell wach, Dirk und Jörn brauchten noch eine Weile. (Bei Jörn kam ich diesen Morgen dazu ihm mal einen Nasenstupfer mit den Worten "Ich bin wach!" zu verpassen.)

Wir frühstückten ausführlich, wieder mit Nicky und Opti-Ben und lustigen Bundigeschichten der Männer. Yo war wieder allgegenwärtig. Sie fütterte Dirk mit Banane und gab sogar Jörn mal die von ihr geliebte Taschenlampe. Zum frühen Nachmittag aber war sie durch. Silke kam noch und es waren einfach zu viele Eindrücke, zu viel Tumult. Die 3 C. verabschiedeten sich also und Jessi und Dirk folgen schnell.
So blieben noch Jörn, Silke und ich, denn Ben und Nicky waren auch zuvor schon gegangen.

So, und jetzt habe ich noch angenehme Gespräche und spaßigste Vampire-Spekulationen hinter mir, die mich auf interessantes Spiel in der Zukunft hoffen lassen und sehe entspannt einem Abend mit dem letzten Viertel der Baylies-Derivatflasche entgegen.

Viel Spaß, ich wünsche jedem, dass er auch nur ein annährend so schönes Wochenende mal erlebt, wie ich gerade hatte. Vielen Dank dafür an Jessi, Dirk, Silke, Chris, Diana, Nicky, Ben und vor allem Jörn, der mich wahnsinnig toll untersützt hat und mir einfach ein riesen Halt ist... und nicht zu vergessen Yolanda, die ein absolutes Goldstück und eine wesentliche Bereicherung meines Lebens ist! (Trotz aufstehens um 7:00 Uhr, bei DSA bis um 2:00 Uhr in der Vornacht.) :)

Kommentare:

Ute hat gesagt…

Liebe Britta,
ich wünsche Dir, dass der Baileys Dir gut bekommt und Du morgen früh nicht mit Kopfschmerzen aufwachst Ute

Britta hat gesagt…

*Hihi*

durst, doch keine Kopfschmerzen.

Jessica & Dirk hat gesagt…

Hurra, dann kannst du ja gleich noch den Erdbeerlimes den ich auch da gelassen habe leer machen ;-)